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Impotenz durch Probleme an der ProstataWird bei einem Mann Prostatakrebs festgestellt, ist eine Prostata OP fast unumgänglich. Wenn die Diagnose früh genug gestellt wurde, werden Männer zu neunzig Prozent wieder vollkommen gesund. Leider muss man allerdings damit rechnen, dass die Operation Nebenwirkungen mit sich bringt. Unerwünschter Weise treten bei vielen Patienten nach der OP, Probleme mit Inkontinenz auf. Das heißt der Harn kann nicht gehalten werden. Dieses Problem kann aber durch gezielte Beckenbodengymnastik sehr schnell wieder in den Griff bekommen werden. Ein weiteres und wahrscheinlich das größere Problem ist Impotenz durch die Prostata OP. Da bei der OP die Samenblasen entfernt werden und die Samenleiter unterbunden werden, kommt es bei dem Patienten zu keinem Samenerguss mehr. Er wird also Zeugungsunfähig. Die Frage der Potenz kommt aber darauf an, ob bei der Operationstechnik die Nervenbahnen erhalten werden können. Werden diese nicht zerstört, kann der Patient ohne Hilfsmittel wieder eine spontane Erektion erzielen die für den Geschlechtsverkehr nötig ist. Wird der Prostatakrebs allerdings zu einem vorgeschrittenem Zeitpunkt erst festgestellt, kann das Nervenbündel welches auf der Prostatakapsel liegt nicht erhalten werden und somit sind Potenzstörungen und Inkontinenz die Folge einer Prostata Operation. |
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